DAS ENDE VON MONROSE


Die gab es noch?! Deutschlands härteste Musik-Kritiker Marzel Becker und Stephan Heller im Videoblog über die Trennung der Popstars-Mädels Monrose:


Eure Meinung zum Ende von Monrose hier posten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

also ich finde es sehr schade das sie sich trennen und finde es unverschämd das man dann so einen müll über die band sagt monrose war und ist die einzige band die es je zu was gebracht hat wenn man aus einer castingshow kommt!!!
und deshalb finde ich das man über diese band respektvoll sprechen soll was die alles geschafft haben.
sie gehen nicht mit geneigten kopf sondern mir erhobenen hauptes und darauf können sie stolz sein!!!
ich werde sie vermissen und bin stolz auf sie!!

Anonym hat gesagt…

Da ich sowas nicht unkommentiert stehen lassen kann, sage ich was dazu. Ich bin Monrose-Fan seit der ersten Stunde. Und nein ich bin kein weiblicher Teenie, sondern männlich schon etwas älter. Mit Monrose war 2006 etwas entstanden, das es vorher so noch nicht gab. Klar gab es die eine oder andere Casting-Band mit mehr oder weniger Talent, aber Monrose war mehr. Es war die erfolgreichste Staffel bis heute und neben den No Angels die erfolgreichste Band. Es gab Fans in jedem Alter, vom 10 jährigen Mädchen bis zum über sechzigjährigen Altrocker. Das Besondere lag und liegt vor allem in den Persönlichkeiten der drei Mädchen. Zusammen waren sie mehr als die Summe der Einzelteile. Ich finde es sehr schade dass sie sich jetzt trennen, aber es ist genau das richtige. Sie können mit erhobenem Haupt auf der Höhe ihres Erfolges abtreten.
Monrose gehen aus eigenem Antrieb, der Plattenabsatz hat damit nichts zu tun. Die Plattenfirma würde gerne mit ihnen weitermachen, denn wer würde wohl den raus schmeißen, der den meisten Umsatz bringt? Sie wollen sich weiterentwickeln, und da sie jetzt an einen Punkt angekommen sind, wo dies nicht mehr möglich ist, haben sie sich schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen.
Dann gibt es immer wieder Stimmen, die behaupten Casting-Acts wären zum Scheitern verurteilt und könnten nichts. Stellt euch folgendes vor: Ich nehme eine Band, die von sich selbst behauptet sie könne Musik machen bzw. singen, die üben etc. und irgendwann mal eine Platte rausbringen. Und dann eine Castingsendung, wo von 5000 Leuten die besten Sänger gesucht werden, dann frage ich in welcher Band wohl die besseren Musiker sind. Und dann das Argument, man müsse hart arbeiten und sich nach oben kämpfen. Aber genau das machen Casting-Stars auch, vielleicht in einem anderen Zeitrahmen. Aber so bekommen auch Menschen diese Chance, die sie sonst nicht hätten, es ist also eine Bereicherung der Musikszene. Theoretisch, denn in Deutschland wird das ja leider nicht angenommen, was in anderen Ländern wunderbar funktioniert. Hier findet man nur Intoleranz, Vorurteile und wie man hier wieder wunderschon sehen kann Verhöhnung, obwohl man gar nichts über die Leute weiß, wie ja selbst gesagt. Statt die Künstler finde ich ein solches Verhalten ihnen gegenüber nur armselig und lächerlich.
Aber was ist der wahre Grund? Warum wird ein Casting-Act ins lächerliche gezogen und nicht ernst? Weil es sich so eingebürgert hat? Weil man mal was gesehen hat und von einem auf den anderen schließt, nur weil es auch das Makel „Casting“ trägt? Denkt mal drüber nach.

Fritz hat gesagt…

Ihr Schubladendenker braucht euch gar nicht zu wundern, wenn man eure Kritiken nicht ernst nimmt.

Ich bin mir sicher, dass ihr kaum Songs von Monorose kennt und sie deshalb einfach als erfolglos abstempelt - aber so funktioniert das nicht, angenommen ich kenne nur einen Jimi Hendrix Song und der gefällt mir nicht, dann kann ich auch nicht einfach sagen das seine Musik scheiße ist ohne mir andere Songs von ihm anzuhören.

Klar bereichern Boy- und Girlgroups die Musikwelt nicht sonderlich, natürlich sind sie verzichtbar. Deswegen sind sie aber auch so kurzlebig, die No Angels haben sich auch schon nach 4 Jahren getrennt.

Also hört euch mal die anderen Songs an, ihr tut ja fast so als hätten sie nur einen gehabt ...